Eine Universität für alle – "Studieren ohne Behinderung"

Der Beauftragte für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung ist Herr undefinedUniv.-Prof. Dr. med. Matthias Franz. Er uns sein Team, bestehend aus SozialarbeiterInnen und studentischen MitarbeiterInnen, stehen Ihnen undefinedhier zur Verfügung.

Für Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen kann der Studienalltag
durch viele Hindernisse zur Herausforderung werden. Zur Überwindung und Behebung solcher Hindernisse bietet die Beratungsstelle verschiedene Serviceleistungen an.

  • Studienplatzbewerbung (z.B. Härtefallantrag)
  • Vermittlung zwischen Lehrenden und Studierenden
  • Modifikation von Studien- und Prüfungsleistungen
  • Finanzierung behinderungsbedingter Mehrkosten
  • Individuelle Assistenzen nach Bedarf
  • Begleitungen auf dem Campus
  • Vermittlung bezahlter Praktikumsplätze
  • Vermittlung von ehrenamtlichen Helfern
  • Stellungnahme zu Anträgen (z.B. für technische Hilfsmittel und Assistenzen)
  • Umwandlung von Literatur (z.B. Transferieren von Vorlesungs- und Prüfungsunterlagen in ein barrierefreies Format)
  • undefinedInformationen zur Barrierefreiheit der Hörsäle
  • Informationen zu technischen Hilfsmitteln (z.B. Mikroportanlagen oder Arbeitsplätze für Menschen mit Sehbehinderung)
  • Ausgabe von Euroschlüsseln (z.B. für die behindertengerechten Toiletten)
  • Ausgabe von universitätsinternen Parkplatzausweisen

Chancengleiches Studieren

Eine weiterer Service für Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen ist die Beantragung von Nachteilsausgleichen bei Prüfungen und Examen. Hier finden Sie ein paar Beispiele dafür.

Beispiele von Nachteilsausgleichen
  • Änderung der Form der Prüfung (z.B. eine mündliche, statt einer schriftlichen Prüfung)
  • Ersatzleistungen bei nicht durchführbaren Prüfungen (z.B. Hausarbeiten)
  • Veränderung der Reihenfolge, in der Prüfungen und Module normalerweise abzulegen oder zu wiederholen sind
  • Entzerrung des Studiums (weniger Veranstaltungen und Prüfungen pro Semester)
  • Gewährleistung von Pausen, die aufgrund der Behinderung notwendig sind
  • Verlängerung des Prüfungszeitraums (z.B. schriftliche Abschlussprüfungen) bzw. der Vorbereitungszeit
  • Aufteilung der Prüfung in verschiedene Blöcke
  • Verschiebung der Uhrzeiten von Prüfungen (z.B. nicht vor 10 Uhr, da dann bei Epilepsie die Anfallsrisiken höher sind)
  • Sonderregelungen bei Zulassung zur Prüfung, Modulen, Praktika o.ä.
  • Gestattung von mehr Prüfungsversuchen als in den Prüfungsordnungen vorgesehen
    bei Studierenden ab einem bestimmten Schweregrad der Erkrankung
    oder Behinderung
  • Einsatz von Computern/ Notebooks mit zusätzlicher Hard- und Software (z.B. Rechtschreibprogramme, Braillezeilen, Sprachausgaben)
  • Bereitstellung der Klausuren und Aufgabenstellungen in digitaler Form (z.B)
  • Besprechung von Medien, Aushändigung der Aufgaben in Office-Programmen)
  • Gewährung einer personalen Assistenz während der Prüfung (z.B. Schreibkräfte)
  • Bereitstellung eines separaten Prüfungsraumes oder einer möglichst reizarmen
    Prüfungsumgebung
  • Barrierefreie Zugänglichkeit des Prüfungsraums (z.B. für Rollstühle oder
    Sonstiges)
  • Gestattung der Einnahme von benötigten Medikamenten
  • Gestattung von Aktivitäten, die der betroffenen Person aus Anspannungs- und
    Krisensituationen helfen (z.B. Igelbälle)

Hier finden Sie weitere Informationen für undefinedStudieninteressierte, undefinedStudierende oder undefinedDozierende.

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