21.03.2020 21:19

Vortragsreihe im Haus der Universität

An der Sprache den Täter erkennen - Sprache als Indiz

Bürgeruniversität

 

Veranstalter:

Dr. Martina Nicklaus (Romanistik)

Prof. i. R. Dr. Dieter A. Stein (Anglistik)

 

Straftaten haben mit Sprache zu tun: Geld erpressen, Geständnisse fingieren, Aussagen verfälschen … die Berührungspunkte sind vielfältig und oft verlangt kriminalistische Arbeit auch ein Gespür für Sprache. Professionell unterstützt werden Ermittler und Juristen von (forensischen) Sprachwissenschaftlern, die, mitunter im Rückgriff auf medizinische und psychologische Erkenntnisse, mögliche Sprach-Spuren der Täter oder Sprach-Indizien für Straftaten identifizieren können. Einige der wichtigsten Methoden zur Sprach-Beweissicherung sollen in der Veranstaltungsreihe vorgestellt werden

 

15. Mai: Gea de Jong-Lendle (Marburg)

Die Stimme der Täter – was forensische PhonetikerInnen machen.

 

29. Mai: Andrew Hammel (Düsseldorf)

Wie verlässlich ist ein Geständnis? Überprüfung und Verwertung von Geständnissen aus juristischer Sicht.

 

5. Juni: Eilika Fobbe (Wiesbaden)

Der Text als Spur. Was forensische Linguistik für die Täterermittlung leisten kann.

 

19. Juni: Hans van Halteren (Nijmegen)

You will know them by their (linguistic) deeds! (Vortrag in englischer Sprache)

 

26. Juni: Jan Seifert (Bonn)

Autorenerkennung und Sprachwandel: Überlegungen zur Validität potentieller 'Altersmarker' in der forensischen Linguistik

 

10. Juli: Laurent Gautier (Dijon)

Beschimpfen, bedrohen, diskriminieren: Sprache als Verbrechen.

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