24.09.2019 21:09

“African Traces and Trajectories in the World Literary Space”

Donnerstag, 7. November 2019, 10:00-12:00,

Vortragsraum der ULB

African Traces and Trajectories in the World Literary Space: Olumide Popoola und Bibi Bakare-Yusuf zu Gast an der HHU Düsseldorf

Die Autorin Olumide Popoola und die Verlegerin Bibi Bakare-Yusuf sind Gäste des diesjährigen Literaturfestivals „Crossing Borders“ von Stimmen Afrikas e.V. in Köln. Die beiden verbindet u.a. die Arbeit an Popoolas Buch When We Speak of Nothing, das 2017 in Bakare-Yusufs Verlagsprogramm bei Cassava Republic erschienen ist, einem der renommiertesten afrikanischen Verlagshäuser.

Im Rahmen einer Kooperation mit dem Masterstudiengang „Literaturübersetzen“ kommen Olumide Popoola und Bibi Bakare-Yusuf an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, um über ihre Aktivitäten in der Welt der Literatur zu sprechen. Olumide Popoola wird aus ihrem Roman When We Speak of Nothing lesen. Im Anschluss an die Lesung findet eine Diskussion gemeinsam mit Bibi Bakare-Yusuf über Produktions- und Rezeptionsbedingungen von afrikanischen Literaturen statt. Wo werden diese Literaturen geschrieben, wo werden sie rezipiert und unter welchen Bedingungen werden sie in andere Kulturen und Sprachen übersetzt? Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Birgit Neumann und Dr. Eva Ulrike Pirker.

Olumide Popoola ist eine nigerianisch-deutsche Schriftstellerin. Zu ihren Publikationen zählen Essays, Gedichte, die Novelle this is not about sadness (2010), das Bühnenstück Also by Mail (2013), die Kurzgeschichtensammlung breach (mit Annie Holmes) und Gemeinschaftsproduktionen mit Musikern. 2004 gewann sie den May Ayim Award in der Kategorie „Lyrik“. Olumide Popoola doziert Creative Writing an verschiedenen Universitäten. 2018 kuratierte sie das erste „Writing in Migration: African Book Festival“. Sie leitet das von ihr konzipierte, vom englischen Arts Council geförderte Mentoringprogramm „The Future is Back“ für junge LGBTQ+-Autor_innen. Olumide Popoola lebt und arbeitet in London. 

Bibi Bakare-Yusuf, geboren in Lagos, studierte Kommunikationswissenschaften und Anthropologie am Goldsmith College in London und Gender Studies an der Universität Warwick, wo sie auch promovierte. Ihre Forschungen setzen sich unter anderem mit Erinnerungskulturen in der afrikanischen Diaspora auseinander. Neben eigenen Veröffentlichungen engagiert sie sich in den Redaktionen mehrerer internationaler Zeitschriften. Sie ist Mitbegründerin und Leiterin von Cassava Republic Press, einem auf dem afrikanischen Kontinent und international führenden Verlagshaus, sowie Mitinitiatorin von Tapestry Consulting, einem auf Gender, Sexualität und Veränderungsprozesse in Nigeria spezialisierten Beratungsunternehmen. Bakare-Yusuf ist ein Yale World Fellow, Desmond Tutu Fellow und Frankfurt Bookfair Fellow.

Die Veranstaltung ist öffentlich – Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Kontakt: helena.kuester@hhu.de

Vorher findet eine Lesung der französischsprachigen Autorin Elisa Diallo statt. Diallo wird aus ihrem Buch Fille de France lesen, über Fragen der kulturellen und sprachlichen Identität und auch über ganz konkrete Herausforderungen bei der Übersetzung ihres Buchs sprechen.

 8:30-10:00, Raum 24.21.01.81

Kontakt: vera.gerling@hhu.de

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