Masterstudiengang Literaturübersetzen

Willkommen auf der Seite des Masterstudiengangs Literaturübersetzen.

Der Masterstudiengang Literaturübersetzen erstreckt sich über vier Semester und richtet sich an Absolventen anglistischer, romanistischer, übersetzungswissenschaftlicher, komparatistischer oder verwandter Studiengänge.

Der Studiengang verbindet Forschungs-orientierung mit hervorragender berufsspezifischer Qualifikation und vermittelt Wissenskompetenz in den prägenden europäischen Sprachen. Somit schafft er die Basis für Verständnis und Vermittlung auf globaler Ebene, da die besondere Kompetenz im Umgang mit interkulturellen Prozessen in der Praxis textproduktiv umgesetzt wird. Den Studiengang zeichnet eine starke Berufsfeldorientierung aus, die durch die Einbindung von Praktikern aus dem Übersetzungs-, Verlags- und Medienbereich in das ständige Lehrangebot sowie ein studienbegleitendes Rahmenprogramm und die systematische Zusammenarbeit mit dem Euopäischen Übersetzer-Kollegium in Straelen gesichert wird.

Das Studium setzt sich somit aus theoretischen, forschungsorientierten Modulen und praxisorientierten Seminaren zusammen, die zum Teil von Berufsübersetzern geleitet werden, Studieninhalte sind: Übersetzungstheorie, Übersetzungsgeschichte, Übersetzungskritik, Literaturwissenschaft, Kulturtheorie, Sprachwissenschaft, Ästhetik und Poetik literarischer Übersetzungen, Gattungs- und Formenrepertoire, Stilistik, Transkulturalität und Berufskunde.

Studiendauer: 4 Semester

Studienumfang: 120 CP (siehe Studienverlaufsplan)

Mögliche Sprachkombinationen: Aus den folgenden Ausgangssprachen wird grundsätzlich ins Deutsche übersetzt; folgende Kombination stehen zur Auswahl:

  • Englisch und Französisch
  • Englisch und Italienisch
  • Englisch und Spanisch
  • nur Englisch
  • nur Französisch
  • nur Spanisch

Das Studium kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden.

Internationale Konferenz um Valery Larbaud - 23./24.11.17

Cosmopolitisme à l’ère de la globalisation. Traduction et Transgression - Kosmopolitismus in Zeiten der Globalisierung. Übersetzung und Transgression

Unsere sich immer stärker globalisierende Welt wird oft als aus den Fugen geraten wahrgenommen. Bereits in der historischen Moderne zu Beginn des 20. Jahrhunderts finden sich Momente einer vergleichbaren Orientierungslosigkeit im Hinblick auf den Verlust etablierter Ordnungen, Phänomene der Beschleunigung, Einflüsse neuer Medien etc. Diese Tagung geht anhand des kosmopolitischen Werks von Valery Larbaud sowohl dem Potential der Moderne für die Herausforderungen der Globalisierung im 21. Jahrhundert nach, als auch einer möglichen Relektüre des modernen Kosmopolitismus vor dem Hintergrund heutiger Fragestellungen.
undefinedInformationen und Programm

In anderen Worten: Zum Übersetzen von Gedichten

Ein Abend mit der Übersetzerin und Verlegerin Margitt Lehbert

Dienstag, 28. November 2017, 18:00,
Heinrich Heine Institut,
Bilker Str. 12, 40213 Düsseldorf

Die Literaturübersetzerin und Verlegerin Margitt Lehbert (Edition Rugerup) spricht im Rahmen einer öffentlichen poetischen Lesung über ihren beruflichen Weg und gibt Einblicke in ihre Arbeit. Margitt Lehbert hat Literaturübersetzung im renommierten MFA-Programm Literary Translation der University of Iowa studiert. Neben den Gedichten des australischen Literaturnobelpreiskandidaten Les Murray hat sie zahlreiche Werke englischsprachiger Autor_innen ins Deutsche übertragen und sich dabei insbesondere auf das Übersetzen von Lyrik spezialisiert. In ihrem Verlagsprogramm finden sich zudem Literaturübersetzungen aus zahlreichen anderen Sprachen. Der Eintritt ist frei, ein Büchertisch steht bereit und für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.
Organisiert von der Anglistik V: Anglophone Studies und Literaturübersetzung, in Kooperation mit dem Heinrich Heine Institut Düsseldorf

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenAnglistik und Amerikanistik Redaktion